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Gespräche 2010
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Generalthema
2010: Generalthema:
Kunststück
Leben
1. Die Kunst zu leben |
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Arnbach - Die Arnbacher Gespräche gehen in eine neue Runde. Im Pfarrhof von Arnbach drehte sich diesmal alles um das "Kunststück Leben". Zum ersten Abend begrüßten die beiden Vorsitzenden Werner Götz und Lieselotte Werner den evangelischen Theologen Waldemar Pisarski aus Augsburg. "Die
Kunst zu leben" war ihm als Thema gestellt. Er betonte eingangs, dass
sich jeder Mensch danach sehnt, sinnvoll und lobend zu leben. Die praktische
Seite zeigte er unter anderem am Märchen "Hans im Glück" auf. "Meine Last
ist leicht', hatte schon Evangelist Matthäus' geschrieben. Unter diesem
Aspekt sollten seiner Ansicht nach einmal die Worte leichtsinnig, leichtfüßig,
leichtfertig oder leichtgläubig betrachtet werden - und dabei soll man
nicht nur die negative Bedeutung sehen, sondern die Betonung auf "leicht'
legen. |
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Aber
auch das Loslassen von Lebensphasen, das Abschiednehmen sei ein Teil.
Leben und Sterben gehören untrennbar zusammen, so Pisarski.Die Selbstfindung
als wichtiger Punkt im Leben wurde dann in der regen Diskussion angeschnitten,
denn wer die Selbstliebe auslasse, könne ausbrennen. |
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Als Skandal bezeichneten einige Teilnehmer, wie heute mit Menschen umgegangen werde. "Es wird Berufserfahrung verlangt, aber niemand gibt den jungen Menschen die Möglichkeit, überhaupt Berufserfahrung zu, sammeln", so die Meinung. Weitere Redner konnten nicht verstehen, wieso Deutsche immer so griesgrämig schauen, wo es ihnen doch gut gehe. "Die Südamerikaner haben nichts zu verlieren, weil sie nichts haben, aber sie sind zufrieden, freundlich und glücklich." Das letzte Wort gehörte Waldemar Pisarski, der behauptete: Jeder Mensch ist ein einzigartiger Gedanke Gottes". Er machte Mut, der zu sein, der man ist.
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Bilder: Alfred Bayer
Ankündigung
der Arnbacher Gespräche 2010 in der Presse
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